Verliebt ins Leben…

…das ist ein Ausspruch, den ich gerne mal benutze, wenn ich so richtig glücklich und dankbar bin, für das, was ist! Hach… :-)))

Doch manchmal fällt es mir schwer, diese Verliebtheit ins Leben zu spüren und dankbar zu sein, weil…

…ja, weil… und diese “Weils” kennst Du vielleicht auch:

  • weil es anders sein sollte!
  • weil ich es mir anders vorgestellt/gewünscht/erhofft habe.
  • weil es unangenehm oder ungewohnt wirkt.
  • weil ich mich damit nicht wohl fühle…
  • weil ich grad scheiße drauf bin… :-/
  • weil so vieles oder alles um mich rum grad scheiße ist… :-/
  • weil… und überhaupt!
  • … grmpf…!

Was aber, wenn es möglich ist, sich tief verwurzelt und unermesslich in das (eigene) Leben zu verlieben, es sich entfalten zu lassen, ihm zu vertrauen… und ihm zu folgen. Einfach so.

Krass, oder? … Und? Wie soll das gehen? 😉

Tja, das könnte jetzt herausfordernd sein, denn das Zauberwort lautet “Achtsamkeit”. Ein Synonym dafür könnte sein: “Präsenz”.

“Tse…!” denkst Du Dir jetzt vielleicht und “Das ist doch nicht herausfordernd!”

Und weißt Du was? Genau so denke ich auch, wenn ich morgens ganz entspannt beim Kaffee darüber nachdenke oder wenn ich mit den Hunden im Wald bin oder wenn ich meditiere oder oder oder…

“Ist doch eigentlich ganz einfach…!”

…Und dann habe ich z. B. eine hitzige Diskussion mit jemandem und keiner von uns ist bereit, seinen Standpunkt zu verlassen oder ich verbringe den ganzen Tag in einer Warteschleife, weil sich niemand für meine Frage zu meinem Telefonanschluss zuständig fühlt oder ich mache mir Sorgen um etwas oder jemanden… oder oder oder…

Und dann bin ich raus – aus der Präsenz… bin Opfer, Täter oder Retter… oder bin Opfer und möchte lieber Retter sein… oder bin Täter und Opfer gleichzeitig… oder deklariere mein Gegenüber oder “die Anderen” zu Opfern oder Tätern… oder zu Rettern… oder oder oder…

Und dann? Bin ich mitten drin – im “Drama-Dreieck”… habe vergessen, dass das Leben mich liebt und dass ich das Leben liebe oder denke vielleicht, dass ich “etwas machen” müsste, um mir diese Liebe (wieder) zu verdienen…

Wikipedia schreibt dazu folgendes: “Das “Dramadreieck” beschreibt ein Beziehungsmuster zwischen mindestens zwei Personen, die darin die drei Rollen einnehmen:

  • Opfer
  • Täter oder Verfolger
  • Retter

Zwischen den Spielern gelten „Regeln“ der Rollenerwartung, die vom Rollenträger durch die Wahl einer Rolle unwillkürlich befolgt werden. Dabei übernehmen die Beteiligten diese Rollen aus der inneren Notwendigkeit des Musters heraus, sie „spielen“ diese Rollen (sie „sind“ nicht die Rollen).

Die Muster des Dramadreiecks paaren sich oder konkurrieren gleichzeitig mit persönlichen Mustern der Beteiligten. …

Im Dramadreieck gibt es keinen festen Anfang oder Einstieg und auch kein feststehendes Ende. Ebenso schnell können sich die eingenommenen Positionen wieder verändern. Im Laufe dieses Musters kann es zu plötzlichen Rollenwechseln kommen. …

Meistens sind die drei Rollen auf drei Personen verteilt. Aber auch zwei Personen können die drei Rollen abwechselnd untereinander verteilen. Das Dramadreieck lässt sich auch alleine spielen. Dann übernehmen einzelne Persönlichkeitsaspekte in einem inneren Dialog die drei Rollen. …”

Ist doch spannend, oder?

Aber zurück zum Zauberwort “Präsenz” bzw. “Achtsamkeit”: In dem Moment, in dem Du Dir darüber bewusst wirst, dass Du womöglich gerade eine dieser Rollen eingenommen hast, kannst Du z. B.

  • atmen und Dir einen Moment Zeit und inneren Raum verschaffen, um daraus bewusst zu agieren, statt weiterhin wie auf Knopfdruck und fremdgesteuert zu re-agieren.
  • innerlich einen Schritt zurücktreten und Dich gleichzeitig als Zeuge all dessen, was da um Dich herum, aber vor allem IN DIR passiert.
  • Dich selbst, so wie Du gerade bist, annehmen – wirklich annehmen, in Dein zartes offenes Herz.

Allmählich kannst Du aus dieser inneren “erweiterten Wahrnehmung” heraus ganz achtsam schauen, was für Impulse etwas zu tun oder nicht zu tun nun aus Deiner Präsenz auftauchen. Und daraus agieren, statt re-agieren. Du kannst Räume schaffen und Brücken bauen, statt Dich verbünden oder konkurrieren oder kämpfen “zu müssen”.

Du erahnst Möglichkeiten, kannst kreativ sein… überraschend… wunder-voll… schöpferisch…

Doch was, wenn es Dir in dem Moment nicht bewusst wird, sondern erst im Nachhinein?

Super! Dann freu Dich darüber, dass es Dir überhaupt aufgefallen ist. Akzeptiere und umarme Dich innerlich, anerkenne mitfühlend Dein Menschsein und erinnere Dich, dass Du ein*e Meister*in in Übung bist. Immer wieder. Sei JETZT präsent – mit Dir, mit dem Leben.

Und entspann Dich. Sei JETZT achtsam mit Dir und dem Leben, das DU bist…

Das Leben… unendlich variabel und facettenreich… fließend… sich ausprobierend und entfaltend…, das Du bist.

Verliebt ins Leben. Spürst Du es?

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